Biographie
Dr. Ferdinand Goetz (1826-1915) Biographische Daten
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| 1826 | Am 24. Mai wird Ferdinand Goetz
als achtes Kind des Städtischen Wagedirektors Friedrich Wilhelm Goetz und
dessen Ehefrau Elfriede, geb. Oppermann, in Leipzig geboren.
Während seiner Schulzeit am Thomasgymnasium nimmt er am Turnunterricht
bei Heusinger und Fechtmeister Berndt teil. |
| 1846 | Goetz beginnt ein Medizinstudium
an der Universität in Leipzig (Abschluss 1848) und tritt der
Burschenschaftsbewegung bei. |
| 1849 | Teilnahme am Maiaufstand in
Dresden, vorrangig bei der Pflege von Verwundeten, weshalb Goetz nur mit
Untersuchungshaft bestraft wird. |
| 1850 | Goetz promoviert und beginnt als
Leibarzt sowie als praktischer Arzt in Geithain (1851-1855) seine
berufliche Laufbahn. |
| 1853 | Heirat mit Minna Dornblüth aus
Mecklenburg in Plau am See. |
| 1855 | Rückkehr nach Leipzig und
Übernahme einer Praxis im heutigen "Goetz-Haus" in Lindenau;
sein Bruder Heinrich kauft das Haus und überlässt es ihm und seiner
Familie.
In den folgenden 60 Jahren wirkt Goetz hier als praktischer Arzt und geht
als "Töppchendoktor von Lindenau" in die Ortsgeschichte ein,
weil er bei Krankenbesuchen oft in die Kochtöpfe schaute, um von deren
Inhalt auf eventuelle Krankheitsursachen zu schließen. |
| 1855 | Geburt seines Sohnes Max, es
folgen die Söhne Paul (1856) und Walter (1867) sowie die Tochter Fanny
(1864). |
| 1913 | Goetz ist Taufpate des am 24.
Mai geborenen Willi Daume, des späteren NOK-Präsidenten der
Bundesrepublik Deutschland. |
| 1915 | Am 13. Oktober stirbt Ferdinand
Goetz in seinem Wohnhaus. |
| 1926 | Anlässlich seines 100. Geburtstages im Mai 1926 weihte ihm
die Deutsche Turnerschaft ein vom Leipziger Bildhauer Prof. Carl Seffner
geschaffenes Denkmal, welches noch heute im Garten des Grundstückes zu
finden ist. |
aktualisiert am: 13.08.07